In tiefer Trauer um Angelika Hoffmann

24.09.2026

Trauer um Angelika Hoffmann
Angelika Hoffmann

Jung war Angelika als OP-Schwester in der HNO des Universitätsklinikums Benjamin Franklin, Berlin, tätig. Dort begann sie, Verantwortung für die Patientinnen und Patienten mit Gefäßmalformationen zu übernehmen und machte diese besondere Patientengruppe zu ihrer Lebensaufgabe. In dieser Zeit kam auch der amerikanische Gastarzt Milton Waner regelmäßig nach Deutschland und es entwickelte sich ein hochprofessionelles, interdisziplinäres Team.

Dabei war ihre wichtigste berufliche Bezugsperson Lutz Meyer. Mit ihm teilte sie das Engagement und folgte ihm, aber vor allem „ihren“ Patientinnen und Patienten, zuerst ins St. Joseph-Krankenhaus und später bis nach Eberswalde. Dort war sie wesentlich an der erfolgreichen Gründung und Etablierung des IZG beteiligt. Ohne Angelika, ohne eine solche engagierte Case Managerin für Menschen mit angeborenen Gefäßfehlbildungen, kann ein Zentrum nicht bestehen. Sie war Zuhörerin, Organisatorin, Vermittlerin, Problemlöserin und ausgleichende Seele – und für viele weit mehr als das: eine vertraute Begleiterin und Freundin. Ihre gute Laune und ihr Humor waren auch in schwierigen Situationen ein Mutmacher.

Nach ihrem Eintritt in den Ruhestand brachte Angelika ihr großes Wissen, ihre Erfahrung und ihre Verbundenheit mit den Betroffenen aktiv beim Bundesverband ein. Bis zuletzt engagierte sie sich mit großer Hingabe für den Bundesverband, als Mitglied der DiGGefa und für die Menschen, die ihr so sehr am Herzen lagen.
Unser tiefstes Mitgefühl gilt Angelikas Familie und allen, die ihr nahestanden.

Wir alle werden Angelika, ihre Wärme, ihr außergewöhnliches Engagement und ihr Lachen sehr vermissen.

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